Nachrichten

Eine der wichtigsten Grundfragen vor der die Menschheit steht ist:

wie werden 7 Milliarden Menschen satt ohne die ökologischen Ressourcen für nachfolgende Generationen übermäßig zu belasten?

Vor allem die westlichen Länder leben so als hätten die Menschen 4 Erden zur Verfügung.

Ohne eine Mentalitäts- und Verhaltensänderung wird diese nachhaltige Entwicklung nicht gelingen. (Die Bibel nennt das Umkehr)

Den Ansatzpunkt dafür sieht die UNESCO in der Bildungs- und Erziehungsarbeit.

Es geht nicht in erster Linie um die Vermittlung von weiteren Inhalten, sondern um veränderte Sichtweisen. Denn eigentlich wissen wir schon, woran es hängt. Ob wir aber das tun, was wir als richtig erkannt haben, das ist eine ganz andere Frage.

Ein Schlüsselbegriff ist:  vernetztes Denken

- die Aspekte Sozial/kulturelles, Wirtschaft und Ökologie sind gleichermaßen zu bedenken.

- sich als Teil der Einen Welt begreifen lernen

Dazu bedarf es der Entwicklung verschiedenster Kompetenzen wie Teamfähigkeit, interdisziplinäres Denken.

Die Menschen sollen in die Lage versetzt werden, ihr Leben eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen, zu gestalten und Verantwortung zu übernehmen.

Das Projekt

Bildung mit Kopf, Herz und Hand im Zeichen des CVJM- Dreiecks

wurde im Februar 2011 als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

3 Schwerpunkte zeichnen dieses Bildungskonzept aus:

- Mitarbeiterausbildung und –begleitung

- Wahrnehmen globaler Verantwortung und

- Kooperationsprogramm mit dem Forstamt

Bei der Mitarbeiterausbildung und – begleitung geht es darum, dass junge Menschen ihre vielfältigen Potentiale entdecken und entwickeln können. Schutzräume zum Ausprobieren, Teilhabe an Entscheidungsprozessen sowohl in den vereinsinternen Gremien als auch in Arbeitskreisen und Ausschüssen. Wir wollen sie fit machen für das gesellschaftliche Engagement, ob in einem kleinen Dorf oder als Volontär im weltweiten Zusammenhang in einem Partner CVJM oder durch die Teilnahme an internationalen Konferenzen.

Das Wahrnehmen von globaler Verantwortung legt viel Wert auf die Partnerschaftsarbeit.

Hier bei uns in der Pfalz ist es der CVJM Tansania und der CVJM in Costa Rica. Der Arbeitskreis Weltdienst ist für diesen Schwerpunkt verantwortlich.

Dazu kommen Informationsveranstaltungen über die Strategie zur Erreichung der Milleniumsziele und das Bemühen, dass Waren aus fairem Handel sowohl in unserer Küche als auch im Kiosk selbstverständlich zu unserem Angebot gehören.

Menschen erleben, dass sie auch in ihrem Alltag Einflussmöglichkeiten auf die weltweite Ökonomie haben. Der rege Austausch der Volontäre führt dazu, dass die Partnerschaft ein Gesicht bekommt. Bei einem persönlichen Bezug ist es leichter, sich zu engagieren.

Das Kooperationsprogramm mit dem Forstamt Otterberg vermittelt Schulklassen spielerisch und handwerklich einen emotional positiven Zugang zu Wald. Menschen haben unterschiedliche und sich zum Teil widersprechende Ansprüche an die Nutzung des Waldes. Kinder lernen, dass es wichtig ist, sich als Teil des Ganzen zu sehen.

Sie lernen die Funktionen des Waldes bei uns und weltweit in ihren ökologischen, ökonomischen und sozialen Facetten kennen und entwickeln Strategien, was sie zum Schutz des Waldes beitragen können. (Baumpflanzungen, Umgang mit Abfall…)

Wir meinen, nur was man kennt, wird man auch schützen.

Aktuelle Seite: Start > Landesverband > Nachrichten > Eine der wichtigsten Grundfragen vor der die Menschheit steht ist: